Zur ökologischen Bedeutung von Grasfeldwegen

Naturbelassene Grasfeldwege sind wichtige ökologische Vernetzungselemente in der ausgeräumten, intensiv landwirtschaftlich genutzten Feldflur.

 

Hier, in den ungemähten Altgrasstreifen findet Niederwild, Feldhase, Rebhühner, Fasanen, Insekten u.a. noch natürliche Deckung, Ruheraum, Brutraum und Nahrungshabitat.


Der menschliche Sinn für Ordnung und Pflege ist in der freien Natur nicht angebracht, da er die letzten wertvollen Lebens- und Rückzugsräume zerstört. Zur Erkundung und zum Spaziergang in freier Natur gehören wasserfestes, solides Schuhwerk.


Von vielen Landwirten werden in den Monaten vor der Ernte die Wegeränder um Ihrer Äcker gemulcht, um sie „sauber“ zu halten. Dadurch soll der Unkrautdruck vom Rand in den Acker vermindert, das Getreide in den Ackerrändern gleichmäßig trocken abreifen können und die Bestandsdurchlüftung verbessert werden.


Deshalb unsere und im Namen der Jagdpächter dringende Bitte, tolerieren Sie in der freien Feldflur die ungemähten Feldwege. Wer sich in der Natur an Flora und Fauna erfreuen möchte, muss auch IHR den Lebensraum so gewähren, dass sie überleben kann.

Feldweg_ungemäht.JPG

"Ungemähter Feldweg - ein ökologisch wertvoller Lebensraum"

Feldweg_gemäht.JPG

"Gemähte Feldwege bieten für Niederwild keinen Lebensraum"

aktualisiert am: 13.06.2018 von: Hans-Peter Wejwoda
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