Lohnsteuerkarten

Allgemeine Informationen

 

Ab dem 01.01.2011 wurde das Verfahren mit der bisherigen Lohnsteuerkarte in gedruckter Form geändert. 2010 wurden letztmals Lohnsteuerkarten ausgedruckt und versandt.
 
Nachfolgend erläutern wir Ihnen das neue Verfahren:

Das zuständige Finanzamt Dieburg erhält alle lohnsteuerrelevanten Daten weiterhin vom Meldeamt Groß-Zimmern. Dies sind z.B. Geburten, Eheschließungen, Kirchenein- und Kirchenaustritte. Die Zuständigkeit für Lohnsteuerabzugsmerkmale obliegt dann ab dem 01.01.2011 allein den Finanzämtern.
Alles, was Sie als Bürger noch benötigen ist Ihre Steueridentitätsnummer. Diese sollte ihnen während der vergangen 3 Jahre vom Bundeszentralamt für Steuern zugegangen sein. Wenn Sie Ihre „SteuerID – Nr.“ nicht erhalten oder vergessen haben sollten, sprechen Sie bitte persönlich und unter Vorlage Ihres Personalausweises im Bürgerbüro vor.
Bei Fragen rund um das neue Verfahren helfen wir Ihnen gerne weiter. Im Meldeamt finden Sie auch Informationsmaterial zum Thema ELStAM (Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale).

Häufig gestellte Fragen:

Warum wird die Lohnsteuerkarte abgeschafft?

Die Lohnsteuerkarte war bislang ein unverzichtbares Mittel, um dem Arbeitgeber die für den Lohnsteuerabzug erforderlichen personenbezogenen Daten mitzuteilen. Mit der Produktion, Versendung und Verwaltung der Lohnsteuerkarten war immer ein hoher Aufwand verbunden. Durch den technischen Fortschritt lässt sich die Bereitstellung der notwendigen Informationen besser organisieren. Mit der Umstellung auf ein elektronisches Verfahren wird das Lohnsteuerabzugsverfahren zukünftig schneller, sicherer und effizienter. Die bisherige Lohnsteuerkarte ist dann nicht mehr notwendig.

Warum erhalte ich im Jahr 2010 keine neue Lohnsteuerkarte für das Jahr 2011?

Im Rahmen der Umstellung auf ein elektronisches Verfahren, behält die Lohnsteuerkarte 2010 für den Übergangszeitraum ab dem Jahr 2011 ihre Gültigkeit. Nach Einführung des elektronischen Verfahrens (voraussichtlich ab dem Jahr 2012) wird keine Lohnsteuerkarte mehr benötigt.

Was mache ich, wenn ich für 2011 erstmals eine Lohnsteuerkarte benötige?

Wird im Jahr 2011 erstmalig eine Lohnsteuerkarte benötigt, stellt das zuständige Finanzamt stattdessen eine Ersatzbescheinigung aus. Ausgenommen hiervon sind ledige Arbeitnehmer, die ab dem Jahr 2011 ein Ausbildungsverhältnis als erstes Dienstverhältnis beginnen. Hier kann der Arbeitgeber die Steuerklasse I unterstellen, wenn der Arbeitnehmer seine steuerliche Identifikationsnummer (IdNr), sein Geburtsdatum sowie die Religionszugehörigkeit mitteilt und gleichzeitig schriftlich bestätigt, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelt.

Was passiert, wenn meine Lohnsteuerkarte verloren gegangen, unbrauchbar oder zerstört worden ist?

In diesen Fällen stellt Ihnen Ihr zuständiges Finanzamt für das Jahr 2011 eine Ersatzbescheinigung aus.

Was benötigt mein Arbeitgeber ab dem Jahr 2012 anstelle der Lohnsteuerkarte von mir?

Anstelle der Lohnsteuerkarte benötigt Ihr Arbeitgeber nur noch einmalig Ihre steuerliche Identifikationsnummer (IdNr), Ihr Geburtsdatum sowie eine Auskunft darüber, ob es sich um das Haupt- oder ein Nebenarbeitsverhältnis handelt.

Wo finde ich meine steuerliche Identifikationsnummer?

Ihre steuerliche Identifikationsnummer (IdNr) ist bereits auf Ihrer Lohnsteuerkarte 2010 oder auf der Ersatzbescheinigung des Jahres 2011 aufgedruckt. Sollte dies nicht der Fall sein oder sollten Sie keine Lohnsteuerkarte besitzen, wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt. Dort erhalten Sie Ihre steuerliche Identifikationsnummer.

Welche meiner Daten sind bei der Finanzverwaltung gespeichert?

Es werden keine zusätzlichen persönlichen Daten erhoben. Bei der Finanzverwaltung werden zukünftig nur die steuerrechtlichen Informationen gespeichert, die bislang auf der Vorderseite der Lohnsteuerkarte eingetragen waren (Steuerklasse, Kinder, Freibeträge und Religionszugehörigkeit) sowie die melderechtlichen Daten, die wie bisher von den Gemeinden an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Diese gespeicherten Angaben werden auch als Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) bezeichnet.
Welche ELStAM zur Übermittlung gespeichert sind und welcher Arbeitgeber diese in den letzten zwei Jahren abgerufen hat, können Sie [ab TT.MM.JJJJ] jederzeit über das ElsterOnline-Portal www.elster.de einsehen. Dazu ist eine Authentifizierung unter Verwendung der steuerlichen Identifikationsnummer (IdNr) im ElsterOnline-Portal notwendig.
Darüber hinaus ist Ihr zuständiges Finanzamt Ansprechpartner für Auskünfte zu Ihren gespeicherten ELStAM.

Wofür steht die Abkürzung ELStAM?

ELStAM steht für Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale. Dabei handelt es sich um die Angaben, die bislang auf der Vorderseite der Lohnsteuerkarte standen (Steuerklasse, Kinder, Freibeträge und Religionszugehörigkeit).

Was muss ich beim Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2011 beachten?

Für das Jahr 2011 gelten einmalig sämtlich beantragte Freibeträge des Jahres 2010 automatisch weiter, unabhängig vom Gültigkeitsbeginn.

Welche Änderungen meiner Lohnsteuerabzugsmerkmale in 2011 muss  ich dem Finanzamt anzeigen?

Sollten sich zu Beginn des Jahres 2011 Abweichungen bei Steuerklasse oder Zahl der Kinder zu Ihren Gunsten ergeben, sind Sie verpflichtet die Eintragungen anpassen zu lassen. Diese Verpflichtung gilt auch, wenn die Steuerklasse II bescheinigt ist, die Voraussetzung für die Berücksichtigung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende im Laufe des Kalenderjahrs jedoch entfällt.
Bitte beachten Sie: Auch wenn sich ein für das Jahr 2010 eingetragener Freibetrag verringert (z.B. geringere Fahrtkosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder Verringerung eines Verlustes aus Vermietung und Verpachtung), kann dies ohne eine Korrektur zu erheblichen Nachzahlungen im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung führen.
Nach Einführung des elektronischen Verfahrens (voraussichtlich im Jahr 2012) müssen sämtliche antragsgebundene Einträge und Freibeträge erneut beim zuständigen Finanzamt beantragt werden.
Anträge auf Änderung können wie bisher nur bis zum 30. November des laufenden Kalenderjahres gestellt werden. Änderungen, die im Dezember eintreten, können somit nicht mehr im Lohnsteuerermäßigungsverfahren des laufenden Kalenderjahres berücksichtigt werden.

Wer kann meine Daten abrufen und welchen Einfluss habe ich darauf?

Nur Ihr aktueller Arbeitgeber (Hauptarbeitgeber) ist zum Abruf der ELStAM berechtigt. Haben Sie mehr als einen Arbeitgeber, sind auch alle weiteren Arbeitgeber (Nebenarbeitgeber) zum Abruf Ihrer  Daten berechtigt. Den Nebenarbeitgebern steht nur ein Teil der ELStAM zum Abruf zur Verfügung (Steuerklasse VI, Religion und ggf. Aufteilung von Freibeträgen).
Sie können selbst bestimmen, welchem Arbeitgeber Ihre Daten zum Abruf bereitgestellt werden und welche Arbeitgeber davon ausgeschlossen sein sollen (Positivliste/ Teilsperrung/ Vollsperrung). Den Antrag können Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt stellen.
Hat der aktuelle Arbeitgeber keinen Zugriff auf Ihre Daten, ist er verpflichtet, Ihren Arbeitslohn nach Steuerklasse VI zu besteuern.

Wozu benötigt mein Arbeitgeber diese Daten?

Ihr Arbeitgeber benötigt diese Daten (Lohnsteuerabzugsmerkmale) ausschließlich für die Berechnung und Abführung der Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags sowie ggf. der Kirchensteuer, wozu er gesetzlich verpflichtet ist.

Wie werde ich über meine ELStAM informiert?

Nach dem derzeitigen Stand soll der Arbeitgeber die ELStAM in der Lohnabrechnung ausweisen und verpflichtet werden, dem Arbeitnehmer unverzüglich einen Ausdruck der Lohnabrechnung mit den übermittelten ELStAM auszuhändigen oder elektronisch bereitzustellen.
Darüber hinaus ist das für Sie zuständige Finanzamt Ansprechpartner für Auskünfte zu Ihren gespeicherten ELStAM.

Wo beantrage ich, dass keine Kinderfreibeträge ausgewiesen werden?

Durch den Abruf der ELStAM des Arbeitnehmers bei der Finanzverwaltung erhält der Arbeitgeber künftig auch Auskünfte über die Anzahl der Kinderfreibeträge des Arbeitnehmers. Dies kann jedoch auf Wunsch unterdrückt werden. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Finanzamt.


Ordnungs- und Sozialverwaltung

Susann Brand
Zimmer 1
Telefon: (06071) 9702-20
 

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Zimmer 1
Telefon: (06071) 9702-20


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aktualisiert am: 28.08.2012 von: Webmaster
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