Naturschutz und Biotopvernetzung

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In Groß-Zimmern sind Vereine wie der NABU und der Anglerverein, die Gemeindeverwaltung, aber auch unabhängige Privatpersonen im Umwelt- und Naturschutz (Naturgremium) aktiv.

 

Die Gemeinde Groß-Zimmern arbeitet seit über 15 Jahren an der Planung und Umsetzung ihres Biotopvernetzungskonzeptes.

 

Nach der 1993 von der Gemeindeverwaltung durchgeführten Biotoptypenkartierung wurde im Rahmen des "Auenprojektes" ein von Naturschutzbehörden und Naturfreunden anerkanntes Biotop-Kerngebiet geschaffen.

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Dieses Gebiet liegt zwischen den beiden Ortslagen Groß- und Klein-Zimmerns und enthält in den Auen der Gersprenz verschiedene Biotoptypen von feuchten Wiesen bis zu kleinräumigen bewaldeten Hanglagen.

 

Gerade wegen der ökologischen Vielfalt des Areals bieten sich hier Überlebens- und Ausbreitungsmöglichkeiten für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten.

Durch zwei ungewöhnlich harte Hochwasserereignisse im Dezember 1993 und Januar 1995 entstand ein weiterführender Gedanke. Im Bereich der Groß-Zimmerner Gersprenzauen wurde die Planung seitdem gleichermaßen im Sinne von Natur- und Hochwasserschutz vorangetrieben und realisiert.

 

Bei der Schaffung von Retentionsräumen in den Gersprenzauen arbeiteten die Naturschutzbehörden, die Wasserbehörden, der Wasserverband Gersprenzgebiet und die Gemeindeverwaltung gemeinsam an einer Lösung, welche Mensch und Natur Vorteile bietet.

 

Die nächste Stufe von Planung und Entwicklung stellt die Sicherung und Vernetzung des Biotop-Kerngebietes mit anderen wertvollen Flächen dar.

Feldholzinsel Säugraben ökologisch sehr wertvoll

Gemeinde Groß-Zimmern pflanzte jetzt zehn Grenzeichen und 150 Wildheckensträucher an

Bereits im August dieses Jahres entstand oberhalb des Golfplatzes in Richtung Spachbrücken auf einem teilweise mit Hecken bewachsenen ehemaligen Feldweg die Feldholzinsel Säugraben. Die 4.300 Quadratmeter große Fläche wurde im Rahmen eines kleinen Flurbereinigungsverfahrens durch das Amt für Bodenmanagement in Heppenheim zur Feldholzinsel um genutzt. Dies war möglich, da die Betreiber der in der Nähe angesiedelten Biogasanlage einen Flächentausch initiierten.


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Mitarbeiter des Bauhofes und der Umweltbeauftragte der Gemeinde Groß-Zimmern Markus Römermann pflanzten kürzlich in der Feldholzinsel Säugraben zehn Grenz-Eichen und 150 Wildheckensträucher an.

aktualisiert am: 26.02.2015 von: Webmaster
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