Zimmerner Kerb

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Die Zimmerner Kerb, oder die Zimmerner Kirchweih, wie sie in weiten Teilen Deutschlands genannt würde, ist das wichtigste Fest für einen großen Teil der Groß- und Klein-Zimmerner Alt- und Neubürger.

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Hauptakteure der Kerb sind alljährlich die "Kerbborschte", die sich aus den 19- und 20-jährigen Burschen der Gemeinde zusammenfinden. Aus ihrer Mitte wählen diese den "Kerbvadder" und den "Mundschenk".

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Zum (ungefähren) Ablauf der Kerb:
Am Kerbsamstag findet um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Rathausplatz - bei schlechtem Wetter in der katholischen Kirche - statt. Um 19 Uhr wird die Kerbpuppe, das Symbol der Zimmerner Kerb, am "Brückelchen" - am Ortsausgang Richtung Dieburg - abgeholt.

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Die lebensgroße Kerbpuppe gelangt in jedem Jahr auf neuen, abenteuerlichen Wegen zum aktuellen Kerbborschtejahrgang. Von diesem wird die Puppe während der Kerb begleitet und beschützt.

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Zum Kerbtanz trifft man sich dann in der Mehrzweckhalle, wo die Kerbborschte zwischen den Tanzeinlagen immer wieder ihre Kerb, ihre Kerbpuppe und ihren Heimatort hoch leben lassen.

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Am Kerbsonntag wird um 14 Uhr das Kerbmädchen abgeholt. Dieses wurde von den Kerbborschte ausgewählt und wird vom Mundschenk über eine Leiter aus dem ersten Stock des Kulturzentrums Glöckelchen abgeholt. In einer Kutsche wartet der Kerbvadder auf das Kerbmädchen und auf den Mundschenk.

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Es beginnt ein Umzug, an dem alljährlich neue, fantasievoll gestaltete Motivwagen, nicht minder einfallsreiche, bunte Fußgruppen und Fanfarenzüge teilnehmen. Die Kerbborschte bilden mit einem Motivwagen und der Kutsche den Abschluß des Zuges.

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Auf dem Rathausplatz wartet die Bevölkerung auf die Kerbredd, eine Rede, in welcher vom Kerbvadder lustige Begebenheiten des vergangenen Jahres vorgetragen werden. Es folgt eine weitere Feier in der Mehrzweckhalle.

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Am Kerbmontag wird in den Gastwirtschaften der Gemeinde ein lang dauernder Frühschoppen gefeiert. Wer es ermöglichen konnte, hat sich diesen Tag frei genommen und zieht mit Freunden durch die Lokale.

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Schließlich findet die Kerb am Kerbdienstag ihr Ende. Die Kerbborschte errichten einen Scheiterhaufen am Ortsausgang Richtung Klein-Zimmern. Vom Rathausplatz aus ziehen sie gemeinsam mit der Bevölkerung ab 21 Uhr trauernd zu diesem Platz. Der aus den Reihen der Kerbborschte stammende Kerbpfarrer hält eine Trauerrede, wonach dann die Kerbpuppe an einem Galgen verbrannt wird. 

Viele Kerbborschte der vergangenen Jahre sind in jedem Jahr zur Kerb erneut aktiv. Die Jahrgänge tragen Pudelmützen und Schärpen in rot-weiß, grün-weiß oder blau-weiß.

 

Zur Unterstützung der Kerbborschte wurde der Kerbverein gegründet, welcher sich alljährlich an der Ausrichtung der Kerb beteiligt. Die Groß-Zimmerner Kerb findet alljährlich am Sonntag nach St. Bartholomäi (24.08.) statt. Sollte der 24.08. ein Sonntag sein, so ist am 24.08. Kerb. Die Nachkirchweih wird 8 Wochen nach der Kerb gefeiert.

 

Die Kerb in Klein-Zimmern wird am Sonntag vor Michael (29.09.) gefeiert. Sollte der 29.09. ein Sonntag sein, so findet am 29.09. die Kerb statt. Auch in Klein-Zimmern feiert man die Nachkirchweih 8 Wochen nach der Kerb.

aktualisiert am: 07.03.2011 von: Webmaster
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