Daten
Geschichte
Kulturzentrum Glöckelchen
Partnergemeinden
Zimmerner Kerb
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Es wird angenommen, dass Groß-Zimmern
eine Gründung der Abtei Fulda gewesen ist. Erstmals
erwähnt wird unser Ort im Jahre 1250 in einer
Katzenellenbogener Urkunde, als Fulda das Lehen des
verstorbenen Georg von Zimmern an die Grafen Diether
und Eberhard von Katzenellenbogen gab.
Seit dem 21. Januar 1965 ist Groß-Zimmern zur
Führung eines eigenen Wappens berechtigt (im
blauen Schild ein aufwärts gerichteter silberner
Gänsefuß mit roten Krallen).
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Die Genehmigung des Wappens mit einem
Gänsefuß beruht darauf, dass bereits
Anfang des 17. Jahrhunderts ein Siegel, welches als
Wappenbild einen langen Gänsefuß mit wenig
ausgeprägten Schwimmhäuten zeigt, in
Groß-Zimmern geführt wurde. Ob das
Wappenbild ursprünglich wegen der in
früheren Zeiten in Groß-Zimmern sehr
ausgeprägten Geflügelzucht und dem
Geflügelhandel gewählt wurde, sollte schon im
Jahre 1901 beim Staatsarchiv geklärt werden. Aber
weder dort, noch in unserem Archiv oder bei anderen
Stellen konnten Unterlagen aufgefunden werden, die
diesen Erklärungsversuch untermauern.
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Unser heutiger Ortsname "Groß-Zimmern"
entwickelte sich aus der im 13. Jahrhundert
festgehaltenen Bezeichnung "Cymmern Superior" über
die Namensformen "Obernzimmern", "Zummern", "Zymern",
"Zymmern", "Großen Zymern", "Oberzimmern" und
"Großen Zimbern".
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Bis zur Industrialisierung des Rhein-Main-
Gebietes war Groß-Zimmern eine Landgemeinde,
deren wirtschaftliches Bild in erster Linie durch die
Land- und Forstwirtschaft geprägt wurde.
Durch die gute Lage im Verdichtungsgebiet Rhein-Main
konnte die Gemeinde Groß-Zimmern dann einen
beachtlichen Aufschwung verzeichnen. Da
Groß-Zimmern auch an die Bundesautobahnen
(über die B 26 nach Darmstadt und über
die B45 nach Hanau / Offenbach - beide
autobahnmäßig ausgebaut)
angeschlossen ist und im Einzugsbereich
des Rhein-Main-Flughafens liegt, bieten sich
Standortvorteile für die wirtschaftliche
Ansiedlungspolitik. An der Peripherie des
Verdichtungsraumes ist Groß-Zimmern auch als
Wohnstandort mit höherer Lebensqualität
gefragt. Einen wichtigen Wohnstandortvorteil hat
Groß-Zimmern durch sein 764 ha großes
Waldgebiet sowie weitere Freiräume im Osten und
Süden der Gemarkung. Im Zuge des Wachstumes von
1987 bis 1995 hat Groß-Zimmern einen
spürbaren Bedeutungsgewinn als Wohnstandort
erfahren.
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Um einen Ortsmittelpunkt zu schaffen und die
Wohnqualität in dem Gebiet zu erhöhen, wurde
bereits im Jahre 1969 die Sanierung des Ortskerns
beschlossen. In Kürze werden alle im
Sanierungsplan enthaltenen Maßnahmen
abgeschlossen sein.
Groß-Zimmern verfügt über alle zur
Deckung des örtlichen Bedarfs notwendigen
Geschäfte, Handwerksbetriebe, Ärzte,
Apotheken und Schulen. Mit dem gymnasialen
Zweig der Albert-Schweitzer-Schule befindet
sich ein weiterführendes Schulsystem
inzwischen auch in unserer Gemeinde,
weitere Angebote befinden sich gut erreichbar
in Dieburg und Darmstadt. Ebenfalls ist ein
gemeindeeigenes Hallenbad vorhanden.
Darüber hinaus bieten über 60
Vereine eine
breite Palette von Betätigungsmöglichkeiten.
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Städtepartnerschaften
bestehen mit dem französischen St. Fargeau Ponthierry und mit dem südöstlich von Florenz gelegenen
Rignano sull' Arno .
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