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Anmeldung von Nutz-, Grill- und Lagerfeuer


Offenes Feuer in Feld, Flur und Garten führt immer wieder zu Fehlalarmen und Feuerwehreinsätzen, welche vermeidbar sind, weil jemand - ganz harmlos und manchmal gedankenlos - Stroh, Baumschnitt oder andere Gartenabfälle verbrennt, im Außenbereich ein Schwedenfeuer entzündet oder seinen Grill in Betrieb nimmt.

Manch besorgter Bürger wählt daher die 112, wenn er Feuer und/oder Rauch entdeckt und nicht gleich erkennen kann, ob Gefahr besteht. Um solche Missverständnisse und teure Einsatzkosten zu vermeiden, gibt es die Regelungen aus der „Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen (PflAbfV)“.

Verbrennungen landwirtschaftlicher und gärtnerischer Abfälle müssen daher rechtzeitig angemeldet werden. Wer dies unterlässt, riskiert nicht nur einen ungewollten Feuerwehreinsatz, sondern begeht außerdem eine Ordnungswidrigkeit und diese kann mit einem Bußgeld belegt werden. Die Verordnung enthält alle wissenswerten Regeln zum sicheren Umgang mit dem Feuer, sodass kein Schaden entsteht. Pflanzliche Abfälle dürfen beispielsweise nur unter ständiger Aufsicht bei trockenem Wetter von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 bis 16.00 Uhr, samstags von 08.00 bis 12.00 Uhr verbrannt werden. An Sonn- und Feiertagen und den Nachtzeiten sind Verbrennungen nicht erlaubt. Das Abbrandmaterial muss zudem trocken sein, sodass eine möglichst geringe Rauchentwicklung entsteht und Immissionen vermieden werden. Grill- und Lagerfeuer bedürfen keiner Anmeldung, es kann aber mit Blick auf ungewollte Fehlalarme der Feuerwehr sehr nützlich sein, sie anzukündigen.

Auf der Homepage der Gemeinde Groß-Zimmern gibt es ein entsprechendes Anmeldeformular.

Das ausgefüllte Formular können Sie per E-Mail an ordnungsamt@gross-zimmern.de senden. Das Ordnungsamt gibt die Meldung dann weiter an die zentrale Leitstelle in Dieburg, sodass Fehlalarmierungen der Feuerwehr vermieden werden.

Es empfiehlt sich außerdem frühzeitig den Waldbrand-Gefahrenindex (WBI) sowie den Grasland-Feuerindex (GLFI) in die Planung der Verbrennung einzubeziehen, um eine Gefährdung anderer auszuschließen. Bei Vorhandensein der Graslandfeuergefahrstufen beziehungsweise Waldbrandgefahrenstufen Vier und Fünf ist das Anmelden von Nutzfeuern generell nicht möglich und daher untersagt, da von einer sicheren Durchführung nicht ausgegangen werden kann.