Gemeinwesenarbeit
KrabbelKlatsch
Jeden Freitagvormittag wird es im ZIMMnER, am Rathausplatz 2, lebendig: Von 9:30 bis 11:30 Uhr treffen sich beim KrabbelKlatsch Eltern, Großeltern und ihre Kleinsten zu einer gemeinsamen Zeit voller Begegnungen, Spiel und Austausch. Hier darf gekrabbelt, gespielt, entdeckt und gestaunt werden – und auch für die Erwachsenen bleibt genügend Raum für Gespräche, neue Kontakte und gegenseitige Unterstützung.
Der KrabbelKlatsch ist ein offener Treff für Familien mit kleinen Kindern. Im Mittelpunkt steht dabei das unkomplizierte Miteinander. Es braucht keine Anmeldung und kein festes Programm, um dabei zu sein. Familien können einfach vorbeikommen, eine Weile bleiben und die Zeit so gestalten, wie es für sie und ihre Kinder passt. Eine Elternbegleitung ist jedes Mal vor Ort und heißt mit Kaffee und offenem Ohr alle willkommen, die Lust haben mal vorbeizuschauen. Für die Kleinsten gibt es viel zu entdecken. In einer entspannten Atmosphäre können sie sich frei bewegen, krabbeln, spielen und mit anderen Kindern in Kontakt kommen. Dabei entstehen oft ganz nebenbei die ersten Begegnungen mit Gleichaltrigen. Ein gemeinsames Spielzeug, ein neugieriger Blick oder die ersten vorsichtigen Annäherungen können der Anfang einer kleinen Freundschaft sein. Die Kinder erleben, dass sie mit ihren Interessen und ihrem Entdeckerdrang nicht allein sind.
Während die Kinder ihre Umgebung erkunden, kommen auch die Erwachsenen miteinander ins Gespräch. Der Familienalltag bringt viele schöne Momente, aber manchmal auch Fragen und Herausforderungen mit sich. Beim KrabbelKlatsch können Eltern und Großeltern ihre Erfahrungen teilen, sich gegenseitig Tipps geben oder einfach zuhören. Manchmal hilft schon die Erkenntnis, dass andere Familien ganz ähnliche Situationen erleben. Dabei geht es nicht darum, immer die perfekte Antwort auf alle Fragen rund um das Familienleben zu finden. Vielmehr bietet das Angebot einen Ort, an dem Austausch auf Augenhöhe möglich ist. Was beschäftigt andere Eltern? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Was funktioniert im Alltag gut und wo gibt es vielleicht gerade Schwierigkeiten? Aus solchen Gesprächen können wertvolle Impulse entstehen – und nicht selten auch neue Bekanntschaften.
Besonders schön ist, dass der Treff nicht auf einen bestimmten Ablauf festgelegt ist. Je nach Wetter, Jahreszeit und Lust der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann der Vormittag auch einmal nach draußen verlegt werden. Bei gutem Wetter trifft sich die Gruppe auf dem Spielplatz. Dort können die Kinder die Umgebung mit allen Sinnen erleben, während die Erwachsenen die Gelegenheit haben, sich in entspannter Runde auszutauschen.
Der KrabbelKlatsch versteht sich dabei nicht nur als Spieltreff für kleine Kinder. Er ist auch ein Ort für Gemeinschaft. Familien können hier Kontakte in ihrer Umgebung knüpfen und erleben, dass sie mit den kleinen und großen Fragen des Familienalltags nicht allein sind. Aus einem regelmäßigen Freitagvormittag können so vertraute Begegnungen, Freundschaften und ein Netzwerk entstehen, das über den eigentlichen Treff hinausreicht.
Für Kinder sind die ersten Lebensjahre eine Zeit großer Entwicklung. Jeden Tag gibt es Neues zu entdecken und auszuprobieren. Begegnungen mit anderen Kindern bieten dabei wertvolle Erfahrungen: teilen, beobachten, nachahmen, gemeinsam lachen, erste Konflikte erleben und wieder aufeinander zugehen. Gleichzeitig können auch Eltern voneinander lernen und sich gegenseitig stärken. So wird aus einem regelmäßigen Vormittag ein Stück gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft. Der KrabbelKlatsch lädt dazu ein, gemeinsam Zeit zu verbringen, neue Menschen kennenzulernen und den Familienalltag für ein paar Stunden mit anderen zu teilen.
Der KrabbelKlatsch ist ein Projekt, welches durch die Mitarbeitenden der Gemeinwesenarbeit in Groß-Zimmern organisiert wird. Wer Interesse oder Fragen hat, kann sich bei der zuständigen Mitarbeiterin der Gemeinwesenarbeit melden. Unterstützt und gefördert wird der KrabbelKlatsch als „Drop-in“-Projekt von der Karl Kübel Stiftung. Das Konzept der offenen Begegnung ermöglicht es Familien, ohne großen organisatorischen Aufwand teilzunehmen. Gerade im oft gut gefüllten Familienalltag ist diese Niedrigschwelligkeit ein großer Vorteil: Wer Zeit hat, kommt vorbei. Wer nur kurz bleiben kann, ist ebenso willkommen.
Kontakt: Leonie Dittmar , Telefon 0171 7928005, E-Mail leonie.dittmar@regionale-diakonie.de

