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Rathaus

Gut vorbereitet für den Ernstfall


Ob Unwetter, längere Stromausfälle oder andere außergewöhnliche Ereignisse – Krisen können den Alltag jederzeit beeinträchtigen. Auf der Internetseite der Gemeinde Groß-Zimmern sind deshalb unter www.gross-zimmern.de/krisenvorsorge die wichtigsten Informationen rund um das Thema Krisenvorsorge zusammengestellt.

„Es ist sinnvoll, sich unabhängig von konkreten Anlässen mit dem Thema Krisenvorsorge zu beschäftigen, um für mögliche Ausnahmesituationen vorbereitet zu sein“, sagt Bürgermeister Mark Pullmann. „Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereitgestellte Checkliste bietet dafür eine gute Orientierung und hilft dabei, die persönliche Vorsorge Schritt für Schritt zu planen.“

Auf der Internetseite der Gemeinde sind Informationen des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wie der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ mit praktischen Handlungsempfehlungen und eine Checkliste zur persönlichen Notfallvorsorge verlinkt. Wer sich bereits im Vorfeld vorbereitet, kann in einer Krisensituation besonnener handeln, sich und andere für eine gewisse Zeit selbst versorgen und zugleich dazu beitragen, die Einsatzkräfte zu entlasten, damit diese Menschen unterstützen können, die auf unmittelbare Hilfe angewiesen sind. Darüber hinaus verweist die Gemeinde auf ihrer Internetseite auf die des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, auf der umfassende Informationen zur Krisenvorsorge und zum Bevölkerungsschutz zur Verfügung stehen.

hessenWARN wird Ende 2026 eingestellt – vom BBK empfohlene Verwendung der NINA-App

Wichtig ist zudem der Hinweis zu den Warn-Apps. Die App hessenWARN wird Ende 2026 eingestellt. Das BBK empfiehlt daher die Nutzung der kostenlosen Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App). Sie warnt deutschlandweit zuverlässig vor Gefahren und kann auf Wunsch auch standortbezogene Warnmeldungen für den aktuellen Aufenthaltsort bereitstellen.

Notfall-Leuchttürme in Groß- und Klein-Zimmern

Notfall-Leuchttürme (auch Katastrophenschutz-Leuchttürme oder Notfall-Infopunkte) sind feste, im Gemeindegebiet verteilte Anlaufstellen für Bürger bei großflächigen Krisen wie langanhaltenden Stromausfällen. Sie dienen vor allem dazu, Notrufe abzusetzen, Lageinfos zu erhalten und Hilfe anzufordern, wenn Telefon und Internet nicht mehr funktionieren. In Groß-Zimmern befindet sich einer am Rathaus und in Klein-Zimmern an der KITA Semder Pfad (Hausnummer 11). An diesen Notfall-Leuchttürmen werden bei Notlagen entsprechende Hinweisschilder mit Symbolen für Handlungshinweise angebracht. Ein QR-Code verweist zudem auf die oben beschriebene Internetseite. Im Falle eines Stromausfalls ist diese nicht erreichbar, weshalb es sich dringend empfiehlt, diese Informationen sich zeitnah herunterzuladen und auszudrucken.